iPhone - iFlop?

26.01.2008

Nach einem C|Net Bericht gibt es Anzeichen ein Verkaufsproblem der iPhones. Apple gab demnach an bisher 4 Millionen iPhones verkauft zu haben, der mit Exklusivrechten ausgestattete Carrier AT&T berichtet aber nur von etwas weniger als 2 Millionen angemeldeten Geräten. Addiert man nun noch die Verkaufszahlen in Europa hinzu bleibt unter dem Strich eine Differenz 1,3 Millionen iPhones, die nicht zugeordnet werden können.

Sollten wirklich 1.3 Millionen Nutzer die SIM-Sperre des iPhones aufgehoben haben um das Gerät mit dem Carrier der Wahl zu betreiben? Wohl kaum, selbst eine geschätzte Quote von 10% scheint überhöht, denn das umgehen der SIM-Sperre kann durchaus mit Nebenwirkungen verbunden sein.

Der Finanzanalyst Sanford C. Bernstein vermutet dass eine erhebliche Anzahl iPhones auf Halde gelagert werden, was wiederum zu dem Schluss führt dass die Nachfrage nach iPhones bei weitem nicht so groß ist wie erwartet. Es stellt sich nun auch die Frage was mit diesen Geräten passiert, vor allem dann wenn die nächste, verbesserte Version des iPhones auf den Markt kommt.

Apple rechnet in 2008 mit Verkäufen von weiteren 10 Millionen iPhones, was durchaus im Bereich des Möglichen liegt da wichtige Märkte in Asien und Europa noch nicht erschlossen sind. Doch wie es scheint ist der große Sturm auf die iPhones in Amerika bereits zu einem warmen Lüftchen geworden, was dem Verbraucher nur recht sein kann. Der Markt wird es Regeln und vielleicht gibt es ja bald schnellere und bessere iPhones mit mehr Software zu günstigeren Konditionen. Die Hoffnung stirbt zuletzt.

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