Am Rand der Russisch-Deutschen Regierungskonsultation in der Nähe von München wurde heute der Gründungsvertrag zur neuen Russisch-Deutschen Energieagentur unterschrieben. Unterzeichner waren der Geschäftsführer der Deutschen Energieagentur (DENA) und der Aufsichtsratsvorsitzende des "Energetischen Kohlenstoff Fonds" und Abteilungsleiter im Ministerium für Energiewirtschaft, Sergei Michajlow. Russland möchte durch diesen Vertrag Ihre Energieeffizienz z.B. durch Fern und Nahwärme und der Kraftwärmekopplung deutlich erhöhen und auch die Nutzung erneuerbarer Energien vorantreiben. Bis zum Jahr 2020 möchte Russland seine Energieeffizienz so vorantreiben, das damit 40% des Energieverbrauchs eingespart werden können. Bundesminister Dr. zu Guttenberg sieht Deutschland bei diesen Technologien an der Weltspitze. Ausserdem verfügen viele deutsche Unternehmen über grosse Erfahrungen auf dem russischen Markt. Guttenberg glaubt, das durch hohe russische Energieeffizienz auch das Exportpotential Russlands bei Öl und Gas gesteigert wird und unsere Versorgung somit weiter gesichert wird.
Beide Seiten werden über kurz oder lang von einer Gründung von rudea profitieren.
Exportinitiative Energieeffizienz - www.efficiency-from-germany.info