Parteitag der CSU beendet - Auf in den Wahlkampf

19.07.2009

Die heisse Phase im Wahlkampf erkennt man meist daran, dass die Inhalte der Formulierung weichen müssen. So wollte sich auch Hubertus Heil, Generalsekretär der SPD diesem Trend anschliessen.

Von Seiten der SPD kommentiert er das Ende des CSU Parteitags folgendermaßen:
"Die CSU irrlichtert." Leider bleibt er den Zuhörern eine genau Erklärung der Wortbedeutung schuldig. Einige Begriffsbedeutungen liefert hier Wikipedia.

Irrlicht:
1. seltene Leuchterscheinung in Sümpfen und Mooren, die u.U. durch sich spontan entzündende Faulgase entstanden sind.

- nach langen Parteitagen durchaus möglich

2. der Name einer Gruselheftromanreihe

- dann hat scheinbar auch SPD Parteigenosse Kurt Beck was damit zu tun

3. eine deutsche Mittelalter-Folk-Band aus Bonn

- entstand wahrscheinlich durch Parteigenossen die den Umzug verschlafen haben.

Es kommt auch noch eine schweizer Band, eine deutsch ungarische Situationskomikerin Ingrid Irrlicht, ein Roman Irrlich von Piere Drieu La Rochelle oder ein Buch/Bilderzyklus von Gotthard Bonell in Frage.

Der Heil der KANN...:


Heil spricht weiter von "nervöser Gefallsucht" der CSU und zieht in punkto "Zocker" und Taktiker" parallelen zwischen Seehofer und Lafontaine. Westerwelle bezeichnet er als radikalen Marktschreier.

Auch wenn man bei Heil, genauso wie bei seinen Mitstreitern, Inhalte verzweifelt suchen muss, so hat auch seine Polemik wie die der anderen manchmal wenigstens unterhaltenden Wert.

Die Antwort warum die CSU jetzt genau "irrlichert" hat man durch diese Überlegungen jedoch noch nicht gefunden. Genausowenig jedoch den Sinn so mancher Politikerrede im Wahlkampf und leider sucht jetzt so mancher Genosse verzweifelt die Bedeutung des Wortes "irrlichtern" um seinen Generalsekretär zu verstehen.


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