Das jedenfalls behauptet die Piratenpartei in einer aktuellen Stellungnahme zu einem Interview mit Frau Zypries in der Welt (hier).
Mit dem zukunftsweisendem Titel: "Brigitte Zypries – "Der Dreck muss aus dem Netz" " hat sich Frau Zypries über Ihre Meinung zur Netzpolitik und Gesetzgebung geäussert. Die Piratenpartei hat das nun dokumentiert.
Enttäuscht zeigt sich die Piratenpartei, über die ständigen Bemühungen der SPD ein moralisch längst gescheitertes Sperrgesetz auch weiterhin schön reden zu wollen.
Laut der Piratenpartei zeigt Frau Zypries deutlich, das Sie Internetthemen jeglicher Art ignoriert.
Der Spitzenkandidat der Berliner Landesliste für den Bundestag, Florian Bischof, dazu: "Frau Zypries behauptet unter anderem, das Mitschneiden und die private Vervielfältigung von Musik sei nicht erlaubt. Das ist natürlich Unfug. Kultur ist kein "read-only"-Medium, wie uns die Industrie und Zypries immer wieder einreden wollen. Der kulturelle Schaffensprozess beseht immer aus dem Aufgreifen, Verändern und Weitergeben bestehender Ideen und Inhalte. Den kreativen Umgang mit Kultur zu verbieten würde ein Absterben unserer kulturellen Vielfalt und Kriminalisierung einer ganzen Generation bedeuten.«
Auch wehrt sich die Piratenpartei gegen die Vorwürfe sie würde den Dialog ablehnen. Ganz im Gegenteil wäre das Ihr Hauptanliegen für die Bundestagswahl. Nur leider sind die Politiker der anderen Parteien nicht in der Lage die wichtigen Fragen zu beantworten.
Gefälschte Seiten von Banken können problemlos jederzeit aus dem Internet entfernt werden. Kinderpornografie leider nicht.
Wieso gilt für e-mails nicht das gleiche Briefgeheimnis wie es für "Schneckenpost" seit 1949 gilt?
(Piraten)