Eine einer Mitteilung der Linken wird die ehemalige Staatsgrenze zur DDR mit der aktuellen Armutsgrenze gleichgesetzt. Selbst dder DGB schätzt das Risiko im Osten zu verarmen als doppelt so hoch ein wie im Westen der Bundesrepublik. Dietmar Bartsch, der Bundesgeschäftsführer der Linken zu diesem Thema:
"Der Osten im 20. Jahr der Einheit: beinahe doppelt so hohe
Arbeitslosigkeit wie im Westen, mehr als doppelt so viele Hartz IV-Empfänger, weit mehr als doppelt so viele Kinder in Armut, niedrigere Löhne, geringere Aussichten auf einen Ausbildungsplatz…Die Liste ließe sich beliebig fortsetzen – leider. Schon der Armutsatlas der Bundesregierung vom Mai diesen Jahres machte offenbar: Die ehemalige Staatsgrenze ist die aktuelle Armutsgrenze."
LINKE-Bundesgeschäftsführer und Wahlkampfleiter Dietmar Bartsch beim Schlusswort des Europaparteitages 2009.
Dietmar Bartsch wurde 1977 Mitglied der SED. 1989 war er einer der Mitbegründer der "Arbeitsgemeinschaft Junge GenossInnen" in der DDR. Von 1991 bis 1997 war Bartsch Bundesschatzmeister der PDS und wurde danach zum Bundesgeschäftsführer gewählt.