

Ein Praktikum im Landschaftsbau ist eine lohnende Sache. Man lernt vieles was für den Gartenbau wichtig ist, z.B. wie man kinderleicht eine Baumwurzel freilegt und entfernt. Dazu kommen die vielen netten und erfahrenen Mitarbeiter, die meist mit wertvollen Tipps nicht geizen. Man lernt den Umgang mit Schaufel, Hacke und Spitzhacke.
Dazu kommt noch das man immer an der frischen Luft ist und sich körperlich mal so richtig beweisen kann. Der ein oder andere fällt nach den ersten Arbeitstagen sicher zunächst einmal tot ins Bett, aber man gewöhnt sich ziemlich schnell an die körperliche Arbeit. Wer nach so einem Arbeitstag nach Hause kommt hatte viele Bewegung an der frischen Lust und spart sich damit das Geld für Fitness Studios und Zeit für Waldläufe. Außerdem macht die Arbeit im Grünen ein gutes Karma.
Ein weiterer Pluspunkt ist das sämtliche Arbeitskleidung vom Betrieb gestellt wird, dazu gehören: Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen, Arbeitshose und je nach Jahreszeit Jacken etc.
Zum Thema Jahreszeit lässt sich sagen, dass es im Sommer oder Frühling sicher viel schöner ist dort zu arbeiten als im Winter. Aber die erfahrenen Mitarbeiter vertreten den Standpunkt, dass jede Jahreszeit ihren eigenen Reiz hat. Und im Regen wird auch keiner rausgeschickt, das wäre in diesem Beruf auch wenig sinnvoll.
Besonders befriedigend an dieser Form der Arbeit ist auch dass man am Ende sieht was man getan hat. Etwas Neues ist entstanden oder etwas Altes wurde verbessert, man sieht in jedem Fall das etwas passiert ist.